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Unser ganzes Leben dreht sich um die Sonne. 

 

Ohnen die Sonne wäre auf der Erde kein Leben möglich. Um Ihnen einen Eindruck über die Leistung der Sonne zu vermitteln, haben wir diese als Infoseite "Wissenswertes" eingebunden.

 

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  • Die Sonne ist ein brennender, 5 Milliarden alter Feuerball. Auf der Oberfläche der Sonne herrschen Temperaturen von 5500° C.

    Trotz der Entfernung zur Erde von 150 Millionen Kilometern kommt soviel Wärme an, das wir ideale Bedingungen für alle hier befindlichen Lebewesen und Pflanzen vorfinden. Die Energie ist überwiegend in dem eingestrahlten Sonnenlicht enthalten. Die Wärme wird erst frei, wenn das Licht auf Wasser, Luft oder dem Erdboden trifft. Daher herrschen auch im Weltall hohe Minustemperaturen.

    Wir benötigen in unseren Haushalten und in unseren Industriebetrieben Wärme. Diese Wärme wird vorrangig durch Öl, Gas oder Kohle auf dem Wege der Verbrennung erzeugt. Die Technik eines Sonnenkollektors ermöglicht es, Sonneneinstrahlung aufzunehmen und in Wärme zu umwandeln. Diese Technik kann für die Brauchwassererwärmung und auch für eine Heizungsunterstützung angewandt werden. Diese Sonnenkollektoren gibt es als Flach- oder Röhrenkollektoren.

  • Das Licht der Sonne ist so ausreichend stark, das auf der Erde tagsüber keine zusätzliche Beleuchtung benötigt wird. Auch bei bewölktem Himmel und bei Nebel bekommen wir ausreichend Licht, um das Leben auf der Erde zu ermöglichen. Ohne das Sonnenlicht und natürlich die ideale Entfernung zu Sonne wäre die Erde unbewachsen wie der Mars oder der Mond. Die Temperaturen wären nahe dem absoluten Nullpunkt von -273° C. Es wäre vollkommen dunkel. Nicht einmal das Mondlicht gäbe es, da der Mond das Licht der Sonne Nachts zu uns ablenkt.

     

  • Seit über 600 Millionen Jahre lagern abgestorbene Lebewesen ( Plankton ) auf dem Meeresboden. Hieraus entstand unter Luftabschluß und unter sehr hohem Druck Erdöl und Erdgas. Auf diese Weise entstand auch vor etwa 280 Millionen Jahren Kohle. Kohle bildete sich aus abgestorbenem Pflanzenbewuchs bei tropischem Temperaturen.

    Erdöl, Erdgas und Kohle enthält auf diese Weise die in Form von Kohlenstoff und Kohlenwasserstoffen gespeicherte Energie, die die Sonne vor Millionen von Jahren abgestrahlt hat. Diese nennt man auch fossile Energieträger. Bleibt der Verbrauch dieser Energieträger unverändert, reichen die bekannten Vorräte an Öl noch bis etwa 2040, die Vorräte an Erdgas noch bis 2060 und die Vorräte an Kohle noch bis 2170. Der Mensch verbrennt an einem Tag etwa soviel mehr an fossile Energie, als in 1000 Jahren entstanden sind. Durch die Verbrennung von Öl, Gas und Kohle gelagen jährlich weltweit 23 Milliarden Tonnen Kohlendioxid ( CO 2) in die Atmosphäre. Diese Erzeugung von Kohlendioxid führt zum sogenannten Treibhauseffekt und bewirkt damit eine weltweite Klimaveränderung mit den bekannten Naturkatastrophen wie Stürme, Überschwemmungen oder Trockenheit. Diese Veränderungen sind uns am 18. und 19. Januar 2007 auch in Deutschland erst richtig bewusst geworden.

  • Ohne Sonnenstrahlen gäbe es keinen Regen. Die Sonne verdunstet mit warmen Strahlen Wasser an der Erdoberfläche. Dies kondensiert wieder in einer Höhe zwischen 200 und 13000 Metern und bildet mit microfeinen Tropfen die Wolken am Himmel. Als Niederschlag fällt das Wasser dann auf die Erde zurück und strömt im ewigen Kreislauf in die Meere und Ozeane.

    So verdunsten jährlich aus den Meeren, aus den Seen und vom Boden her 510.000 km⊃3; Wasser, der als Niederschlag wieder zurückkommt. Die Kraft des Wassers war den Menschen schon im 1. Jahrhundert vor Chr. bekannt. Damals wurde das fließende Wasser der Bäche und Flüsse als Antrieb genutzt um Korn zu mahlen oder Holz zu sägen.

    Mit der Entdeckung der Elektrizität in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts begann man, das Wasser in Stauseen zu sammeln, um es den Elektrizitätswerken zuzuführen. Auf diese Weise wurden in Deutschland 2000 etwa 19,5 Milliarden kWh Strom erzeugt.

  • Die Sonne ist unsere Zeitmacherin. Das Zeitempfinden des Menschen wird durch das Erleben von Tag und Nacht bestimmt. Morgens sagt man: " Die Sonne geht auf ", und abends sagt man: " Die Sonne geht unter". Dieses kommt aus einer Zeit, als die Menschen noch meinten, das die Erde eine Scheibe sei und die Sonne vom Rand her auf und unter ging. Erst seit Kopernikus um 1500 weiß man, die Erde bewegt sich um die Sonne, jeden Tag, in 24 Stunden einmal. Der Teil der Erde, der der Sonne zugeneigt ist, wird beschienen - auf diesem Teil der Erde ist dann Tag. Die Erde ist in 24 Zeitzonen unterteilt, von denen es von Ost nach West jeweils eine Stunde später ist.

    Frühling, Sommer, Herbst und Winter beruhen auf einen schrägeren Winkel der Umdrehungsachse der Erde zur Sonne. Diese Neigung verschiebt sich täglich ein wenig und wiederholt sich nach 365 Tagen wieder. Hierdurch ergeben sich unsere vier Jahreszeiten.In der Antike wurde die Tageszeit nach der Sonnenuhr bestimmt. Der Schatten eines Stabes zeigte auf einer Scala die Zeit an. Durch den Sonnenstand wandert der Schatten nach rechts, wie auf unserer jetzigen normalen Uhr. Die Zeigeruhr wurde im 14. Jahrhundert erfunden. Der Zeiger wurde der Sonnenuhr nachgebildet.

  • Die gesamte Natur findet in der Sonne ihre Orientierung. Viele Pflanzen folgen mit ihren Blüten und Blättern der sonne und richten sich nach ihr aus. Viele Tiere nutzen den Sonnenstand für ihre Orientierung. Zugvögel finden über Tausende von Kilometern ihr Winterquartier ohne Kartenmaterial, nur nach dem Sonnenstand.

    Schon seit früher Zeit hat der Mensch den Sonnenstand für seine Orientierung genutzt. Ein Blick zum Himmel reicht meistens, um die Richtung zu erkennen. Bevor der Kompass erfunden wurde, war die Navigation nur durch die Sonne und die Sterne möglich. In der Seefahrt nutzte man einen Sextanten. Mit ihm kann man aus dem Winkel der Sonne zum Horizont unter Berücksichtigung von Uhrzeit und Datum die Position erkennnen, wo man sich befindet.

  • Wenn wir morgens erwachen und einen strahlenden Sonnenschein mit blauem Himmel erleben, hebt sich bereits morgens das Lebensgefühl. An einem sonnigen Tag erleben wir auch ein lauteres und fröhlicheres Vogelkonzert als an trüben Tagen. Auch Tiere empfinden mehr Freude bei Sonnenschein.

    Das Sonnenlicht, das in unsere Augen fällt, bewirkt in den entsprechenden Drüsen bei Mensch und Tier die Bildung und Freisetzung des sogenannten Glückshormones "ß-Endorphin". Das Hormon dringt über die Blutbahnen in unser Gehirn und beeinflußt dort unsere Grundstimmung. So gesehen fühlen wir uns bei Sonnenlicht wohler.

  • Alles Wachstum auf der Erde bewirkt die Sonne durch Licht und Wärme. Das Wachstum der Pflanzen ist nach ihrer Art unterschiedlich. Das Wachstum bewirkt in den deutschen Wäldern einen jährlichen Holzzuwachs von 80 Millionen m³.
    Durch die Energie des Sonnenlichts kann jede Pflanze aus dem Kohlendioxid der Luft Zucker (Glycose) herstellen. So befindet sich in jeder Pflanze gespeicherte Sonnenenergie.

  • Wind entsteht durch Temperaturunterschiede, die auf unterschiedliche Sonneneinstrahlung zurückzuführen sind. Stehen sich warme und kalte Luft gegenüber, so zieht die warme Luft die kalte Luft an. So entsteht ein Luftstrom, der je nach Stärke ein leiser Zug, eine frische Brise, ein Sturm oder gar ein Orkan sein kann. besonders windreiche Gegenden sind Berhänge, Gipfellagen oder Küstenbereiche. Der Wind bewegt die Wolken, vermischt die oberen und unteren Luftschichten und führt so die Abgase aus der Bodennähe ab. Die Nutzung des durch die Sonne erzeugten Windes kann wiederum durch Windmühlen für uns als Energie genutzt werden.

     

  • Zur Bewältigung des zukünftigen Strombedarfs ist die Photovoltaik (PV) eine verheißungsvolle Technik. Bei der Photovoltaik wird Licht in elektrische Energie umgewandelt. Bereits im Jahr 1839 entdeckte der Physiker Becqerel diese Mögliuchkeit. Aber erst in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden die theoretischen und technischen Grundlagen für die praktische Anwendung entwickelt.

     

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    Wir haben uns in den Industrieländern an einen gigantischen Energieverbrauch gewöhnt. Die Energie hat uns einen vorher nicht geahnten Wohlstand und eine große Mobilität beschert. Dafür brauchen wir aber unwiederbringlich die Energiereserven, die sich in Jahrmillionen gebildet haben und die in absehbarer Zeit zur Neige gehen.

    Was aber wird geschehen, wenn uns diese Vorräte nicht mehr zur Verfügung stehen?. Schon im 20. Jahrhundert ging es in vielen Kriegen um den Zugang oder die Verteilung von Öl und Gas. Dazu muss und darf es nicht mehr kommen.

    Die Sonne liefert jährlich 15.000-mal mehr Energie, als die Weltbevölkerung verbraucht. In nur 30 Minuten erhalten wir von der Sonne soviel Energie, wie es dem weltweiten Energiebedarf eines Jahres entspricht. Daher ist es wichttig, die bisherigen Techniken der Sonnennutzung weiter zu entwickeln und neue Techniken zu erschließen. Nach einer 1997 im Auftrag der EU-Kommision erstellten Studie können bis zum Jahr 2050 rund 95 % des gesamten europäischen Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen gedeckt werden. Hierbei ist berücksichtigt, dass durch Wärmeschutzmaßnahmen, Verbesserungen technischer Geräte und sparsamen Umgang mit Energie 30 bis 40 % des heutigen Energiebedarfs eingespart werden könnten.

    Die Sonne hält für uns ungeheure Energiemengen bereit. Damit können wir eine der großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts, die Energieversorgung aller Menschen bewältigen, und zwar ohne Energieprobleme.